Veganes Gehirn?

Der deutsche Ernährungsminister Christian Schmidt will Fleischbezeichnungen für vegetarische und vegane Produkte künftig verbieten. Begriffe wie „vegetarisches Schnitzel“ oder „vegane Currywurst“ seien „komplett irreführend und verunsichern die Verbraucher“

Was befürchtet dieser Retter der Verbraucher?

Könnten Nichtvegetarier irrtümlich eine solche Wurst essen und dadurch (psychische) Langzeitfolgen davontragen?

Sollte es Veganer geben, die die äußerst komplizierte Formulierung „vegane Currywurst“ mißinterpretieren und aus diesem Grund lieber vor der Verkaufsstelle verhungern, als das Risiko des ungewollten Fleischgenusses einzugehen?

Abgesehen davon, daß die Worte „Schnitzel“ und „Wurst“ keineswegs Fleischgehalt implizieren (man denke an Erbswurst oder Papierschnitzel), scheint es doch so zu sein, daß hier ein ebenso überbezahlter wie unterbeschäftigter Kleingeist seinen Alltag mit Wichtigkeit füllen möchte indem er die ohnedies schon reichlich vorhandene Regulierungswut noch ein wenig befeuert.

Wir sollten uns solche Regeln sparen. Und solche Politiker auch!

 

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Ein feiner Geist hat uns verlassen

Robert Löffler ist tot.

Der einzige Grund warum ich eine Kronenzeitung aufgeschlagen habe, wenn sie irgendwo herumgelegen ist, ist nicht mehr.

Seine feine, unaufdringliche Art aus dem schier unerschöpflichen Füllhorn seiner Bildung zu schöpfen, wird mir fehlen.

Ruhe in Frieden, Telemax.

Raben und Mütter

Auf Radio Wien läuft eine Sendung zum Thema Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen.

Wäre bei wirklich gleichen Voraussetzungen eine Frechheit, so ist es halt als ob man sich fragt warum Dirndln teurer sind als Äpfel.

Egal. Jedenfalls wird in der Sendung erzählt, daß es in Österreich 40% der Menschen für falsch halten wenn Mütter von Kleinstkindern arbeiten gehen. Und sofort fragt sich die Interviewerin, was denn in diesem Land falsch läuft, wo das doch ein sehr hoher Wert – verglichen mit anderen Ländern – sei.

Ich beginne mich zu fragen was denn bei diesem Sender falsch läuft, daß man schon am frühen Nachmittag mit solch seichten Fragen konfrontiert werden muß.

Aber da kommt es auch schon besser: Eine Dame namens Magerle (keine Ahnung wer das ist, muß man sich wohl auch nicht merken) beginnt über den Begriff „Rabenmutter“ zu fabulieren, und daß es den ja auch nur im Deutschen gibt (wie die meisten anderen deutschen Worte auch, aber das weiß die Frau halt nicht) und daß sie sich sicher sei, daß der von den Nazis stammt, obwohl sie das nicht überprüft hätte.

So wird es wohl sein! Wenn etwas nicht ins eigene ideologische Weltbildchen passt, kann es ja nur den Nazis zuzuschreiben sein, was sonst?

Daß kleine Kinder sehrwohl von einer (anwesenden) Mutter profitieren , die ihnen Liebe und Geborgenheit geben und vermitteln kann, muß falsch sein. Es widerspricht doch dem ideologischen Grundrecht auf berufliche Selbstverwirklichung und Gleichstellung. Ebensowenig kann nach dieser Diktion sein, daß eine Frau vielleicht ganz bewußt ihre Kinder selbst aufziehen möchte.

Kinder sind schnellstmöglich in die Obhut des Staates auszuliefern, um zeitgerecht für deren Loyalität zur Nomenklatura sorgen zu können. Basta!

Nur zu Ihrer Information Frau Magerle: Das Wort Rabenmutter ist 1350 erstmals nachgewiesen, also bestimmt sehr, sehr lange bevor das Wort Nazi zum ersten Mal gesagt wurde.

Wann das Wort Trampel das erste Mal (natürlich auch nur in der deutschen Sprache) auftaucht, weiß ich nicht.

Schüsse und Pistolen

Im Burgenland haben zwei Brüder mit einer Schreckschußpistole aus dem Autofenster in die Richtung irakischer Asylanten „geknallt“ („geschossen“ wie der ORF berichtet hat, hätte eines „Geschoßes“ bedurft, welches aus so einem Ding nicht herauskommt).

Die beiden Deppen wurden zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt, so weit, so dumm gelaufen.

Das ORF-Radio würzte in seinen Nachrichtensendungen natürlich mit einer ausführlichen Erklärung zu Schreckschußpistolen und wer diese aller „problemlos“ besitzen dürfe.

Frage: Wäre dieselbe tendenzielle Meinungsmache auch erfolgt, hätten die beiden Idioten statt der Knallpistole ein (weitaus gefährlicheres) Fleischermesser verwendet um die Asylanten zu erschrecken?

Wohl nicht!

 

Mord und Versuch

Wie der ORF berichtet, hat ein Besoffener mit einem Luftgewehr auf einen syrischen Geschäftsmann geschossen.

Da eine Waffe im Spiel war, kam natürlich die Cobra um den Deppen festzunehmen. Erst nach langen Verhandlungen bei denen er nicht aufgegeben hat, konnte er festgenommen und das Gewehr unter seiner Matraze sichergestellt werden.

Nun wird wegen „des Verdachts auf Mordversuch“ ermittelt!

Daran sieht man, daß der Schütze nicht der einzige Besoffene in dieser Geschichte sein dürfte.

 

Von Waffen und Dummköpfen

Kaum ein Thema vermag unsere Wohlfühlgesellschaft derart zu polarisieren wie Waffen.

Obwohl das Wissen über Technik, Handhabung und gesetzliche Bestimmungen eher dünn gesät ist, hat beinahe Jeder eine gefestigte Meinung dazu. Interessanterweise wird diese umso ablehnender, je geringer der Wissens- und Informationsstand des Befragten ist.

Wer Waffen für sein Hobby verwendet wird schnell als „Waffennarr“ bezeichnet, auch wenn dies nicht immer per se böse gemeint sein mag. (Nie habe ich noch von einem „Garten-, Briefmarken- oder Golfschlägernarren“ gehört, obwohl ein gewisser Fanatismus wohl bei allen Hobbies gleich häufig vorkommt)

Politische Parteien nehmen zu Waffen in privater Hand ebenso zumeist klare Positionen ein. Befürworter totalitärer Ideologien sind naturgemäß für eine restriktive Waffengesetzgebung (bis hin zum Totalverbot), da Waffen in privater Hand für sie natürlich die potentielle Gefahr einer Revolution bergen.

Befürworter demokratischer, freiheitsorientierter Strömungen hingegen sehen in einer bewaffneten Bevölkerung eher die  Chance Verbrechern (selbst wenn diese sich in einer Regierung befinden sollten) die Lust an allzu dreisten Angriffen auf die Freiheit, das Eigentum oder gar das Leben der Menschen, schon im Ansatz auszutreiben.

Die Gründerväter der USA haben dies erkannt und das Recht auf bewaffnete Selbstverteidigung in der Verfassung verankert. Der starke Rückhalt in der Bevölkerung für dieses Recht und eine gut organisierte Vereinigung sorgen dafür, daß sich keine Regierung ernsthaft an die Demontage dieses Grundrechts heranwagt.

Anders ist die Situation in vielen europäischen Staaten. Hier haben viele Bürger schnell vergessen, warum im Refrain der Marseillaise gesungen wird: „Zu den Waffen Bürger, Formt eure Truppen …“

Sie haben ebenso vergessen, welche Bedeutung Schützenbünde über Jahrhunderte für die Verteidigung des Landes innehatten.

Von den Medien und der dort veröffentlichten Meinung beeinflusst, fallen die Menschen in den Chor der „Antiwaffennarren“ ein, und fordern in unglaublich naiver Manier die Verteufelung der Waffen in privater Hand.

Sie wissen wohl nicht, daß privater Waffenbesitz nur in Diktaturen verboten wird (wie er es natürlich im dritten Reich war) da nur totalitäre Machthaber die eigene Bevölkerung fürchten.

Nun kommen wir zu Dummköpfen:

Nach den verheerenden Anschlägen geistesgestörter, religiöser Fanatiker in Paris, trat die EU-Kommission nach kurzer Betroffenheitspause (natürlich unter Absingen der Marseillaise) mit ebenso dreisten wie dummen Vorschlägen nach vor:

Der private, legale Waffenbesitz muß dringend eingeschränkt werden, da dieser die Attentate erst ermöglicht hätte!

Daß dies natürlich Unsinn ist, da Terroristen automatische Militärwaffen vom Schwarzmarkt verwenden, die in keinem Land Europas legal besessen werden können, braucht hier nicht extra erwähnt werden.

Es ist nur der Versuch einen seit langem gehegten Wunsch der undemokratischen EU-Bürokraten bei günstiger Stimmung durchzusetzen: Die Entwaffnung der Bevölkerung, da man die eigenen Interessen womöglich bald wird schützen müssen (Man bedenke nur die anhaltende Finanzkrise aufgrund völlig verfehlter Fiatgeldpolitik, oder das Unruhepotential der massiven Flüchtlingsströme).

Die Sicherheit der Obertanen wird dann bestimmt mit Waffen aller Kategorien gegen alle Bevölkerungsinteressen durchgesetzt werden, wir sollten also jetzt keine Dummköpfe sein, und das zulassen!

 

meint

IAmFromAustria

 

 

Zweierlei Maß

In Wiener Neustadt haben vier offensichtliche Idioten mit einer Softgun auf Passanten – darunter auch Flüchtlinge – geschossen.

Sie haben mit ihren Plastikkügelchen aus einem fahrenden Auto auf die Leute gezielt und erstaunlich oft getroffen. Noch erstaunlicher ist allerdings, daß alle Flüchtlinge – im Gegensatz zu einem ebenfalls beschossenen Mopedfahrer – verletzt wurden, und im Krankenhaus behandelt werden mußten.

Wer jemals eine Softgun in der Hand gehalten hat, weiß daß von jedem geworfenen Paradeiser eine wesentlich höhere Verletzungsgefahr ausgeht, als von den winzigen Kunsstoffkügelchen, solange man es nicht ins Auge bekommt, was zum Glück nicht passiert ist.

In weiterer Folge schwadroniert der Wiener Neustädter Bürgermeister über „ausländerfeindliche Motive“ und „selbstverständlich die Sicherheit in der Stadt aufrecht erhalten“. Der Verfassungsschutz ermittelt und eine Grüne fordert die Einsetzung eines Krisenstabs. Die Innenministerin verurteilt solche Verbrechen natürlich auf’s Schärfste.

Die Medien berichten in hysterischer Aufgeregtheit. Immerhin geht es ja um Waffen (genaugenommen um Spielzeug das wie eine Waffe aussieht) und um Asylwerber. Etwas besseres hätte aus Sicht der Schmierantenzunft nicht passieren können.

Wenn hingegen ein Österreicher in der Straßenbahn verprügelt, getreten und schwer verletzt wird, sind die Folgen weniger dramatisch.

Bürgermeister wie Grüne sind weder zu hören noch zu sehen. Den Verfassungsschutz interessiert das nicht. Und der Täter wird – so er erwischt wird – auf freiem Fuß angezeigt. Daß die Innenministerin so etwas nicht im entferntesten tangiert, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden.

In den Medien ist das eine kleine Meldung wert. Wenn überhaupt!

Und quer durch die Regierung wundern sich die Politiker warum die Bevölkerung so unzufrieden ist …